Voller Motivation und Selbstvertrauen ist Anna Fenninger in die Weltmeisterschaft in Schladming gestartet. Am Diestag gehörte sie im Super-G nicht nur unter den ÖSV-Läuferinnen zu den Favoriten, sie zählte auch zu den TOP-Anwärterinnen einer Medaille.
Nach sehr langer Wartezeit und etlichen Verschiebungen aufgrund schlechter Sicht begann das Rennen doch noch, um 14.30 im Nachmittag. Keiner hatte zu diesem Zeitpunkt noch an einen Start gedacht. Das Wetter besserte sich allerdings und das Rennen konnte gestartet werden.
Die Salzburgerin war bereits im unteren Teil der Strecke, noch mit Medaillenchancen und dann passierte es. Fenninger fuhr nach einer “Welle” an einem Tor vorbei und somit war das Rennen erledigt.
Am Freitag folgte nach dem Super-G der Herren (Mittwoch) die Super-Kombination (Abfahrt und Slalom) der Damen. Fenninger konnte sich mit dem gesetzten Kurs und den technischen Herausforderungen sehr gut anfreunden und fuhr zeitgleich mit Tina Maze (SLO) Bestzeit. Im Nachmittag folgte Teil 2 – der Slalom. Top vorbereitet ging die österreichische Titelverteidigerin in das Rennen, fädelte jedoch ein. Somit hatte Fenninger nach zwei Rennen zwei Ausfälle zu verbuchen.
Am Sonntag stand die Spezialabfahrt auf dem Programm, Anna Fenninger ging als eine der Favoritinnen ins Rennen. Technisch anspruchsvoll, kalt und eisig. Eigentlich perfekte Bedingungen für die Salzburgerin. Doch ganz konnte sie ihre Stärken nicht ausspielen und verlor zu viel Zeit auf die Schnellsten. Am Ende belegte Fenninger Rang 11, leider keinen Spitzenplatz.
In der zweiten Woche folgen noch Riesenslalom, Teambewerb und Slalom.