Top-Platzierungen gegen Saison-Ende

Anna Fenninger hat bei den letzten Rennen der Saison 2012/13 noch einmal Gas gegeben. Nach ihrem sensationellen Super-G Sieg in Garmisch machte sie dort weiter, wo sie aufgehört hat. Beim Riesentorlauf in Ofterschwang war sie ein weiteres Mal nicht zu schlagen und fixierte ihren dritten Saison-Sieg!

Beim Weltcup-Finale in Lenzerheide (SUI) belegte die Salzburgerin, wie bereits im ersten Rennen des Winters, den fünften Rang. Damit konnte sie den hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung halten und zusätzlich den zweiten Gesamtrang im Riesentorlauf und den dritten Gesamtrang im Super-G fixieren. Mit diesen Platzierungen ist die heurige Saison mit Abstand die bisher erfolgreichste von Fenninger.

Anna Fenninger Fanfeier in Adnet

Adnet feiert am 23.03.2013 Anna`s größte Erfolge der heurigen Saison wie die Bronzemedaille im Riesentorlauf

Gefeiert wird in der Vereinshalle am Sportplatz Adnet ab 18.00 Uhr.

Alle die mitfeiern wollen, sind herzlich eingeladen.

Der Fanclub freut sich auf euer Kommen.

Weltcup-Wochenende in Garmisch

Mit einer Abfahrt und zwei Super-Gs stand in Garmisch-Partenkirchen ein spannendes Speed-Wochenende vor der Tür. Mit einem Super-G am Freitag wurden die Rennen auf der Kandahar-Strecke eröffnet. Anna Fenninger ging mit großen Erwartungen in das Rennen, am Ende belegte sie Platz Vier. Überraschungssiegerin Tina Weirather gewann vor Tina Maze (SLO) und Julia Mancuso (USA).

Am Samstag stand die Abfahrt auf dem Programm. Technisch anspruchsvoll und hohe Geschwindigkeiten. Fenninger konnte ihre Stärken nicht ganz ausspielen und musste sich am Ende mit Platz 14 zufrieden geben. Tina Maze (SLO) gewann vor Laurenne Ross (USA) und Maria Höfl-Riesch (GER) und sicherte sich somit die große Kristallkugel.

Am Sonntag folgte der zweite Super-G des Wochenendes. Anna Fenninger ging mit Nummer 22 hoch motiviert an den Start und erzielte nach einer sehr guten Fahrt eine neue Bestzeit! Die Top-Gruppe bereits im Ziel – der Sieg fast sicher! Und so blieb es. Die Salzburgerin feierte ihren ersten Speed-Triumph und somit Weltcup-Sieg Nummer Drei. Sie verwies Maria Höfl-Riesch und Julia Mancuso auf die Plätze Zwei und Drei.

Hier ein Link zur Siegesfahrt!

 

Bronze-Medaille beim WM-Riesentorlauf

Beim vierten und zugleich letzten WM-Einsatz von Anna Fenninger holte sie ihre hochverdiente Medaille. Nach dem ersten Durchgang lag sie hinter Tessa Worley und Kathrin Zettel auf Platz Drei. Das Ziel war ganz klar zu erkennen, eine Medaille.

 

 

 

 

Im zweiten Durchgang erwischte Tina Maze (SLO) einen Traumlauf und fuhr nach Zwischenrang Vier (1.Lauf) klare Bestzeit. Fenninger landete zunächst hinter Maze auf dem zweiten Rang – es drohte der undankbare vierte Platz. Doch Kathrin Zettel blieb deutlich hinter Fenninger, die Medaille für Österreichs größte Hoffnung war Gewissheit.

Am Ende gewann Tessa Worley Gold, Tina Maze Silber und Anna Fenninger holte mit Bronze die von ganz Österreich erwartete Medaille.

Bilanz der ersten WM-Woche

Voller Motivation und Selbstvertrauen ist Anna Fenninger in die Weltmeisterschaft in Schladming gestartet. Am Diestag gehörte sie im Super-G nicht nur unter den ÖSV-Läuferinnen zu den Favoriten, sie zählte auch zu den TOP-Anwärterinnen einer Medaille.

Nach sehr langer Wartezeit und etlichen Verschiebungen aufgrund schlechter Sicht begann das Rennen doch noch, um 14.30 im Nachmittag. Keiner hatte zu diesem Zeitpunkt noch an einen Start gedacht. Das Wetter besserte sich allerdings und das Rennen konnte gestartet werden.

Die Salzburgerin war bereits im unteren Teil der Strecke, noch mit Medaillenchancen und dann passierte es. Fenninger fuhr nach einer “Welle” an einem Tor vorbei und somit war das Rennen erledigt.

Am Freitag folgte nach dem Super-G der Herren (Mittwoch) die Super-Kombination (Abfahrt und Slalom) der Damen. Fenninger konnte sich mit dem gesetzten Kurs und den technischen Herausforderungen sehr gut anfreunden und fuhr zeitgleich mit Tina Maze (SLO) Bestzeit. Im Nachmittag folgte Teil 2 – der Slalom. Top vorbereitet ging die österreichische Titelverteidigerin in das Rennen, fädelte jedoch ein. Somit hatte Fenninger nach zwei Rennen zwei Ausfälle zu verbuchen.

Am Sonntag stand die Spezialabfahrt auf dem Programm, Anna Fenninger ging als eine der Favoritinnen ins Rennen. Technisch anspruchsvoll, kalt und eisig. Eigentlich perfekte Bedingungen für die Salzburgerin. Doch ganz konnte sie ihre Stärken nicht ausspielen und verlor zu viel Zeit auf die Schnellsten. Am Ende belegte Fenninger Rang 11, leider keinen Spitzenplatz.

In der zweiten Woche folgen noch Riesenslalom, Teambewerb und Slalom.